Donnerstag, 16. August 2018
FRISCH & WERTVOLL
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5 Tipps Für Ihr Vogelfutterhaus

Vogelhaus im WinterHerbst und Winter stehen uns vor der Tür und gleichzeitig beginnt die Futtersuche für unsere heimischen Vogelarten. Finden Sie hier die 5 wichtigsten Tipps für Ihr Vogelfutterhaus im Garten.

Welches Futter sich für Vögel eignet

Meisenknoedel Das Vogelfutter, oder auch Fettfutter genannt, gibt es in verschiedenen Varianten. Am bekanntesten sind wohl mit Abstand die sogenannten Meisenknödel, die meist in grünen Netzen kommen.

Zusätzlich gibt es noch das Streufutter, beide Futtervarianten erhält man in fast jeden Baumarkt, Zoohandlung oder teilweise auch in Drogerie- sowie Supermärkten.

Die Futterunterschiede
Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Weichfutterfresser und Körnerfresser.

Körnerfresser

oder auch Samenfresser sind Vogelarten wie zum Beispiel Finken, Spatzen oder Meisen. Sie ernähren sich von den Samen der Pflanzen wie zum Beispiel von verschiedenen Getreidesorten, Hanf und ganz wichtig: Sonnenblumenkernen. Die Körnerfresser sorgen auch (im Sommer) für die Verbreitung der Pflanzensamen indem sie nicht vollständig verdaute Samen ausscheiden

Grundsätzlich kann fast jede Art von Pflanzensammen als Futter für die Vögel beigemischt werden.

Weichfutterfresser

Die Weichfutterfresser bevorzugen Obst- sowie verschiedene Beerensorten.

Zu den Vogelarten zählen hier z.B.: Drossel, Amsel oder Rotkehlchen.

Wo das Vogelhaus am Besten aufgehoben ist

Um einen Vogelschlag zu vermeiden darf das Vogelhaus nie in der nähe von Fenstern angebracht werden. Die Vögel könnten so bei An- oder Abflug gegen das Fenster fliegen und sich so schwere Verletzungen zuziehen.

Desweiteren sollte der Futterplatz über genug Ausblick für den Vogel sorgen. Nur so kann der Vogel etwaige Gefahrenquellen rechtzeitig erkennen!

Stellen Sie sicher, dass das Futternest geschützt vor Nässe angebracht ist.

Gerechte Reinigung des Futterplatzes

Das Vogelhaus sollte regelmässig gereignet werden damit keine Keime sich einnisten k&oouml;nnen und womöglich von anderen Vögeln aufgenommen werden. Grundsätzlich genügt es wenn Sie zweimal wöchentlich bei der Fütterung das Vogelhaus von Kot, Federn und anderem befreien. Der Vogel sollte mit seinem Körper nie direkt in Kontakt mit dem Futter kommen, daher eignen sich dafür am Besten sogenannte Futtersilos. Sie vermeiden, dass der Vogel eventuellen Kot auf das Futter ablässt.

Im Winter sollte zusätzlich der Futterplatz regelmässig nach Wasser im Futter untersucht werden! Sollte das Futter durch das Wasser gefrieren könnte es zu grossen Problemen bei den Vögeln kommen.

Tragen Sie stets geeignete Handschuhe für die Reingung des Futterplatzes!

Vogelfutter selbst gemacht

  • Tipp 1: Bauernhof
    Sollten Sie einen Bauern mit eigenem Hof kennen, so fragen Sie ihn doch ob er noch gelagertes Heu hat. Die darin enthaltenen Samen können als günstiges Vogelfutter dienen.
  • Tipp 2: Fett
    Wenn sie eigenes Vogelfutter erzeugen möchten, verwenden Sie stets ungesalzenes Fett!
  • Tipp 3: Frischfrüchte
    Mischen Sie nur eine geringe Menge a Frischfrüchten in das Futter. Das enthaltene Wasser der Früchte kann gefrieren und so zu Problemen bei den Vögeln führen.
  • Anleitung zum Bau eines Vogelfutterhauses

    Wenn Sie ein eigenes Vogelhaus bauen möchten, so haben wir zwei tolle Anleitungen für Sie recherchiert. Hier finden Sie einen Anleitung zum Bau eines Futterhauses und hier zum Bau eines Futtersilos.

    Sollten Sie nicht so handwerklich begabt sein, so können Sie noch immer kostengünstig einen geeigneten Futterplatz im lokalen Baumarkt oder im Internet finden. Die Preise variieren zwischen Euro 12 und bis zu Euro 45 je nach Aufbau. Amazon ist hier eine sehr gute Anlaufstelle, hier finden Sie ein grosses Sortiment.

    Bildnachweis:
    Vogelfutterhaus Alfred Borchard / pixelio.de [http://www.pixelio.de/media/563689]
    Meisenknoedel boxberger / pixelio.de [http://www.pixelio.de/media/693275]

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