Dienstag, 22. Mai 2018
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Wie entsehen Blähungen und wie man sie bekämpft

Von Blähungen spricht man immer dann, wenn zu viel Luft über den Darm abgeht. Da dies meist mit unangenehmen Gerüchen verbunden ist, sind Blähungen für die meisten von uns peinlich und ein absolutes Tabuthema. Leidet man jedoch häufiger unter Blähungen, ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen, da auch ernsthafte Erkrankungen hinter diesem Symptom stecken können. In vielen Fällen nämlich ist das sogenannte Reizdarmsyndrom der Auslöser für die Blähungen. Auch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder der Gallenwege können zu Blähungen führen. Meist aber sind diese harmlos und werden durch falsches Essen oder durch Stress ausgelöst. In einigen Fällen werden die Blähungen von Bauchschmerzen, -krämpfen oder Verstopfung begleitet. Während der Schwangerschaft treten Blähungen besonders häufig auf.

In der medizinischen Fachsprache werden Blähungen auch als Flatulenz bezeichnet. Grundsätzlich wird damit der Zustand bezeichnet, wenn sich zu viel Luft im Darm befindet.

Um Blähungen vorzubeugen, sollte man natürlich aufblähende Lebensmittel wie Kohl, Zwiebeln oder Hülsenfrüchte vermeiden. Ballaststoffreiche Kost ist in der Regel vom Verdauungssystem schwerer zu verarbeiten. Gleiches gilt für besonders schwere oder üppige Essen und auch zu viele Süßigkeiten können Blähungen begünstigen. Auch zu viel Alkohol oder Kaffee kann übrigens Blähungen auslösen. Weiterhin ist es wichtig, seine Mahlzeiten langsam und in Ruhe zu verzehren. Zu schnelles und hastiges Essen kann ebenso Blähungen verursachen wie stark kohlensäurehaltige Getränke. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt ist sehr viel gesünder für das Magen-Darm System als eine große Mahlzeit. Wer die Zeit hat, sollte nach jedem Essen einen kleinen Spaziergang einplanen, denn durch die Bewegung wird die Verdauung angeregt und Blähungen haben fast keine Chance mehr.

Gegen die Blähungen helfen einige Hausmittel bereits sehr gut. Atischockenblätter, Kümmel, Anis und Fenchel haben sich hier besonders gut bewährt. Alle diese Heilmittel enthalten Bitterstoffe, regen die Verdauung an und wirken gleichzeitig krampflösend. Meist werden diese in Form von Tee zu sich genommen. Auch die gute alte Wärmflasche kann bei Blähungen wahre Wunder bewirken. Recht entspannend ist zudem eine Massage des Bauches im Uhrzeigersinn – auch diese kann helfen, den Darm zu entspannen und die Blähungen zu beseitigen. Natürlich gibt es aber auch Medikamente, die gut gegen Blähungen helfen. Damit der behandelnde Arzt das passende Medikament findet, wird er den Patienten zunächst genau zu Krankengeschichte befragen. Nun wird er den Bauch abtasten und eventuell auch den Enddarm untersuchen. Diese und weitere Untersuchungen sind nötig, um organische Ursachen auszuschließen. Nicht selten steckt hinter den Blähungen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit – anhand eindeutiger Untersuchungen kann ein Arzt diese schnell feststellen.

Beliebt als Medikament gegen Blähungen sind sogenannte Entschäumerpräparate. Diese helfen, die Gasbläschen im Darm aufzulösen.

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