Dienstag, 22. Mai 2018
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Was Mann gegen Rasurbrand machen kann.

Ein gepflegtes Äußeres gilt für Männer als Visitenkarte im täglichen Leben. Doch wer sich an jedem Morgen rasiert, leidet nicht selten unter Reizungen der Haut im Gesicht. Rötungen, kleine Schuppenbildungen und natürlich winzige Wunden zählen dabei zu den häufigsten Symptomen. Sie sind nicht nur unschön, sondern können weitere Unreinheiten wie etwa Pickel nach sich ziehen. Wichtig ist es somit, den Rasurbrand zu vermeiden und die Haut optimal zu pflegen. Das gelingt jedoch nur mit schonenden Kosmetika sowie der richtigen Vorbereitung. Das mag ein wenig Zeit beanspruchen, bewirkt aber ein schönes Ergebnis.

Wasser und Öl

Die Vorbereitung einer gehobenen Rasur liegt darin, die Haut mit einem in Wasserdampf erhitzten Handtuch aufzuwärmen. Hierdurch öffnen sich die Poren und die Barthaare weichen ein wenig auf. Dieser Vorgang kann bis zu drei Mal wiederholt werden, ehe die zu behandelnden Partien im Gesicht mit einem speziellen Rasieröl eingerieben werden. Damit lässt sich ein pflegender Effekt erzielen, bei dem die Klinge später möglichst wenig Kontakt zur Haut erhält. Zuletzt wird der hochwertige Rasierschaum aufgetragen. Er muss sehr fest geschlagen sein und sollte nur wenige Luftblasen aufweisen.

Die Wahl des Rasierers

Nach wie vor ist es eine Glaubensfrage, auf welches Gerät der Mann setzt. Vom Rasiermesser zum Rasierhobel bis hin zu den heute gebräuchlichen Klingenrasierern sind viele Möglichkeiten gegeben. Grundsätzlich gilt: je schärfer, desto besser. Ob das Werkzeug dabei über eine oder mehrere Klingen verfügt, ist beinahe egal – auch wenn die Werbung gerne einmal Gegenteiliges suggeriert. Die Wichtigkeit liegt demgegenüber darin, die Haut von drei bis vier Richtungen aus zu rasieren: von oben nach unten, von unten nach oben sowie wenigstens einmal seitlich. Damit bleibt kein Barthaar stehen.

Die Nachsorge

Sind alle Haare entfernt, kann das Gesicht gepflegt werden. Das geschieht zunächst mit möglichst kaltem Wasser. Damit ziehen sich die eingangs geöffneten Hautporen wieder zusammen. Statt eines Aftershaves, das meist aus aggressivem Alkohol besteht, sollte nun eine milde Lotion aufgetragen werden. Sie schließt die mikroskopisch feinen Verletzungen, die während der Rasur entstanden sind. Wer es mag, kann auch eine Pflegecreme verwenden, die den gleichen Effekt erzielt, dabei aber meist etwas reichhaltiger empfunden wird. Eine solche Nachsorge ist sehr schonend und ermöglicht es der Haut, sich selbst zu regenerieren.

Alle Risiken vermeiden

Bei dem genannten Vorgehen ist stets darauf zu achten, dass sich in allen verwendeten Kosmetika sowie der Klinge keinerlei Bakterien befinden. Sie könnten auf der Haut den Rasurbrand neu entfachen. Entscheidend ist es zudem, sich im Idealfalle nicht täglich zu rasieren, weil sich die Haut dabei nur schwer selbst regulieren könnte. Im Zweifel wäre ein elektrischer Rasierer eine Option, der zumindest weniger feine Schnitte bewirkt. Doch gilt es auch, dass eine gute Rasur stets sehr viel Zeit benötigt. Sie lohnt sich aber, wenn Mann anschließend von Rötungen und Wunden verschont bleibt.

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