Dienstag, 16. Oktober 2018
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Eltern bereiten sich vor. Der Geburtsvorbereitungskurs.

Was ist ein Vorbereitungskurs und ist der notwendig?

Viele Eltern, die ein Baby erwarten, stellen sich häufig die Frage, ob es wirklich nötig ist, an einem Schwangerschaftskurs zur Vorbereitung auf die Geburt teilzunehmen. Gerade für Erstgebärende ist es sinnvoll daran teilzunehmen, denn dieser Kurs enthält nicht nur Praxisteile, sondern auch jede Menge Basisinformationen zur Geburt. Selbstverständlich würde die Geburt auch ohne diesen Kurs ablaufen, aber so lernt das Paar vielleicht ein paar wichtige Dinge, die es mit in die Geburt hineinnehmen kann. Die Frau lernt, sie mit ihren Schmerzen umgehen kann und der Mann lernt, wie er seine Frau unter der Geburt unterstützen und motivieren kann.

Was beinhaltet der Kurs?

Es gibt verschiedene praktische und theoretische Informationen, die ein Geburtsvorbereitungskurs beinhaltet:

  • allgemeine Informationen zum Schwangerschaftsverlauf
  • Erläuterung des Geburtsablaufs: Hier geht die Hebamme intensiv auf die einzelnen Phasen der Geburt ein. Des Weiteren stellt sie die verschiedenen Möglichkeiten und Positionen vor, in der die Frau ihr Baby zur Welt bringen kann, wie zum Beispiel die Wassergeburt oder der Gebärhocker. Es gibt da noch viele weitere Möglichkeiten.
  • Informationen wie die Schmerzen unter der Geburt gelindert werden können.
  • Vorbereitung auf Notfälle wie zum Beispiel Frühgeburt oder Kaiserschnitt. Eltern sollen auf alles gefasst sein und wissen, wie sie sich in so einem Fall verhalten können.
  • Eine Kreissaalbesichtigung ist fast immer möglich, in vielen Kliniken gibt es feste Termine dafür, doch wenn die Hebamme einer Klinik angehört, dann kann sie die Eltern sogar persönlich durch die Klinik führen.
  • Das Erlernen von speziellen Atemtechniken kann unter der Geburt sehr hilfreich sein und die Schmerzen der Frau etwas lindern.
  • Eine Anleitung zur praktischen Partnermassage dient dazu, dass die Frau sich unter der Geburt zwischenzeitlich mal entspannen kann.
  • Andere Entspannungsübungen
  • Körpererfahrung
  • Schwangerschaftsgymnastik ist auch ein Teil des Kurses, denn auch mit dickem Bauch darf man sich sportlich betätigen.
  • Austausch von Erfahrungen mit anderen Eltern, die auch ein Baby erwarten.
  • Stillvorbereitung, was ist wichtig wenn die Mutter ihr Baby stillen möchte und welche Vorbereitungen kann sie eventuell schon vor der Geburt treffen, wie zum Beispiel Massgen.
  • Babypflege, einige Kurse gehen intensiv auf die Babypflege ein und bieten sogar eine Stunde zur Erste-Hilfe-Leistung an Baby und Kleinkind an. Es ist immer sinnvoll daran teilzunehmen.

Die Kurse beinhalten grundsätzlich immer die Basisinformationen, können aber im Detail abweichen, je nach Qualifikation der Hebamme. Diese können sich die Eltern selbst aussuchen, entweder können sie sich im Bekannten- und Freundeskreis umhören, welche Hebamme in der Umgebung einen guten Ruf hat, oder sie informieren sich bei der Krankenkasse.

Allgemeine Informationen rund um den Kurs:
Der Vorbereitungskurs wird von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt, solange er von einer Hebamme geleitet wird. Bis zu 14 Stunden Kursgebühr werden übernommen, sodass alle wichtigen Informationen enthalten sind.
Weiterhin werden Partnerkurse oder Kurse nur für die werdenden Mütter angeboten. Hierbei ist natürlich wichtig, ob der Vater bei der Geburt dabei sein möchte, um seiner Frau zu unterstützen, dann sollte er selbstverständlich auch an diesem Kurs teilnehmen.
Am sinnvollsten ist es, sich eine geschlossene Vorbereitungsgruppe zu suchen, damit keine Unruhe auftritt. Die Eltern kennen sich untereinander und die Inhalte können planmäßig ohne Wiederholungen und Unterbrechungen durchgenommen werden.
Auch zweit- und drittgebärende Frauen können an diesem Kurs wiederholt teilnehmen um ihr Wissen aufzufrischen, denn im Laufe der Zeit geraten viele Dinge in Vergessenheit oder es ändern sich Methoden. Außerdem kann es auch spannend sein anderen Eltern von den eigenen Erfahrungen zu berichten.

Fazit ist, wer gut vorbereitet in die Geburt hineingehen will, der kommt um einen Schwangerschaftsvorbreitungskurs nicht herum.

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